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Pellets – Die günstige Alternative zu Öl und Gas

Bild: Pellets aus Holz
Pellets aus Holz - verbrennen co2-neutral | © Hewac / fotolia.com

Im Einzelnen recht unscheinbar, in der Masse unschlagbar: In Deutschland befeuern Pellets schon mehr als 180.000 Heizungen, Tendenz steigend. Holz-Pellets bieten in Verbindung mit Pelletheizung, oder Pelletofen eine CO2-neutrale Alternative zu Gas- und Erdölheizungen.

Der Clou dabei: Pellets werden hauptsächlich aus Abfällen der Holzindustrie hergestellt. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, auch der Endverbraucher kann sich über günstige Heizkosten mit stabiler Preisentwicklung freuen.

Wir zeigen Ihnen alles Wissenswerte über die kleinen Pellets.


Das sollte man über Pellets wissen

Mit rund drei bis vier Tonnen Pellets, lässt sich eine durchschnittliche Pelletheizung  mit etwa 15 Kilowatt (kW) Leistung gut ein Jahr befeuern. Bei der Frage, ob man eine Pelletheizung kaufen sollte, sind mögliche Käufer im ersten Moment häufig von den höheren Anschaffungskosten verunsichert. Auf die Gesamtlaufzeit der Pelletheizung bezogen rentiert sich dieser Mehraufwand am Anfang. Die geringen Pelletpreise machen die Pelletheizung unterm Strich günstiger als eine Öl- oder Gasheizung. Eine Pelletheizung rechnet sich jedoch erst, wenn relativ viel Wärme benötigt wird. So rentieren sich die etwas höheren Investitionskosten schneller.

Entscheidend ist dabei nicht, ob der Brennstoff für eine Pelletheizung oder einen Pelletofen verwendet wird.

Fakten zu Pellets

  • Pellets kann man zu einem Tonnen-Preis von etwa 285 Euro (Stand: November 2013) kaufen. Kaufen Sie mehr, kommt noch ein Mengenrabatt hinzu. Mehr zu Preisen von Pellets erfahren Sie hier in Kürze.

  • Pellets bestehen aus Holz und gelten damit als nahezu CO2-neutraler Brennstoff. Das CO2, welches bei der Verbrennung frei gesetzt wird, wurde vorher relativ zeitnah durch einen Baum absorbiert. Das CO2 aus Öl, Gas und Kohle ist mehrere hundert Jahre alt und belastet das derzeitige Klima daher stärker.
  • Pellets sind üblicherweise ein regionales Erzeugnis und daher nicht an einen Weltmarktpreis gebunden. Kurze Anlieferungswege erhöhen zudem die Umweltverträglichkeit.
  • Zur Herstellung von Pellets werden Holzabfälle gleichmäßig zerkleinert, getrocknet und dann anschließend in die bekannte Pellet-Form gepresst.
  • Pellets zeichneten sich bisher immer durch eine stabile Preisentwicklung aus.

So werden Pellets hergestellt

 Dieses YouTube-Video der EnergieAgenturNRW zeigt die Herstellung der Pellets recht anschaulich.

Holzpellets - herstellung von Pellets | © EnergieAgenturNRW / youtube.com

Welchen Nutzen hat die Form der kleinen Pellets?

Beim Ausgangsmaterial kommen bei der Herstellung von Pellets Holzabfälle aus verschiedenen Quellen zusammen. Tischlereien und Sägewerke generieren im laufenden Betrieb große Mengen von Sägemehl und Holzverschnitt, für die es ohne Pelletheizungen keine weitere Verwendung gäbe.

In ihrer ursprünglichen Form verwendet, wären diese Stoffe in Kombination mit einem häuslichen Heizkraftwerk allerdings mehr als ungeeignet. Transport, Lagerung und die letztendliche Verbrennung wären mit erheblichem Mehraufwand verbunden und würden die höheren Anschaffungskosten einer Pelletheizung kaum rechtfertigen.

Presst man das Holz aber stattdessen zu Pellets, erhält man ein preiswertes und leicht zu handhabendes Medium, um Holzabfälle für seine Pelletheizung nutzbar zu machen. Auf diese Weise lassen sich die Pellets problemlos per Silowagen transportieren und können so ebenfalls platzsparend im hauseigenen Pelletsilo untergebracht werden.

Die DIN plus und EN 14961-2 Normen für Pellets

Manch einer mag bemängeln, dass Deutschland ein Paragraphenstaat sei, aber Nutzer von Pelletheizungen und Pelletöfen können sich in diesem Zusammenhang freuen. Die EN 14961-2 Norm vereinheitlicht Europaweit alle entscheidenden Faktoren für hochwertige Pellets.

Bild: Pellets liefern Energie Pellets in der Nahaufnahme | © Garsya / shutterstock.com

Diese hilfreiche Norm entstand aber keinesfalls aus dem Nichts heraus. Begäbe man sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte der deutschen Pellets, so fände man sich zum Beispiel im Jahr 2000 mit einer Vielzahl von Standards konfrontiert. Die erste deutsche Einheitsregelung für Pellets, war die DIN 51731, welche aber hauptsächlich Größe und Form beinhaltete. Um auch entscheidende Faktoren wie Transport, Lagerung von Pellets und Wassergehalt zu berücksichtigen, griff man häufig auf ausländische Normen wie die SN 166000 und die ÖNORM M7135 aus der Schweiz und Österreich zurück.

Um deutschen Nutzern von Pelletheizungen und Pelletöfen mehr Transparenz in dieser Angelegenheit zu bieten, führte man daher im Jahr 2002 die DIN plus Norm für Pellets ein, welche fast deckungsgleich mit der österreichischen ÖNORM M7135 ist. Den bisher letzten Schritt in der Kategorisierung der Pelletqualität, stellte dann die EN 14961-2 Norm dar, welche seitdem alle wichtigen Aspekte der Pellets regelt. Hierbei werden Länge, Durchmesser, Schüttdichte, Heizwert, Wassergehalt, Feinanteil, Mechanische Festigkeit, Aschegehalt, Ascheerweichungstemperatur und die chemische Zusammensetzung der Pellets berücksichtigt.


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Geschrieben von:
Stephan Günther


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